Dienstfahrrad-Leasing bei Nordbleche

Seit Anfang dieses Jahres arbeitet Nordbleche mit JobRad zusammen und bietet den Kollegen eine Möglichkeit sich ein Dienstfahrrad zu leasen. Auf die Idee ist einer unser Geschäftsführer Jens Willemsen gekommen. Wir haben ihn gefragt, was ihn dazu bewegt hat:


Wie ist die Idee entstanden?

Jens: „Das kann ich dir ganz genau erzählen. Die Idee entstand auf einer privaten Radtour mit meiner Frau. Aus der anfänglich gemütlichen Fahrt wurde die letzten 25km eine wahnsinnige Tortur. Der brutale Gegenwind ließ die 25km Heimweg wie eine Ewigkeit wirken. Diese Radtour blieb lange in den Knochen. Dadurch bin ich auf die Idee gekommen ein E-Bike anzuschaffen und darüber hinaus kam der Gedanke, dies auch den Mitarbeitern zu ermöglichen. Einige Kollegen aus der Umgebung kommen hin und wieder mit dem Fahrrad zur Arbeit.“

Was waren die ersten Schritte, nachdem die Entscheidung getroffen wurde?

Jens: „Ich informierte mich über die Themen E-Bikes, Leasing und welche Dienstleister es auf dem Markt gibt. Bei der Suche bin ich auf JobRad gestoßen und diese haben mich auch direkt überzeugt, da es sich hierbei um ein leichtverständliches System handelt. Grundsätzlich legt Nordbleche viel Wert auf die Gesundheit der Mitarbeiter weswegen wir auch vor der Corona-Pandemie mehrfache Aktionen gestartet haben - ganz nach dem Motto: „Gesundheit ist uns wichtig“. In Kooperation mit den Krankenkassen haben wir Herzchecks, Faszientraining, Wirbelsäulencheck und vieles mehr durchgeführt.“

Alles begann mit einer Testphase durch zwei Kollegen aus dem Haus. Diese haben sich bereit erklärt das ganze Programm mal ausgiebig zu testen. 

Gibt es irgendwelche Einschränkungen zu beachten? 

Jens: „Die Kollegen konnten sich nach Wunsch ein Fahrradmodell aussuchen, es gab diesbezüglich keine Vorschriften. Die einzigen Rahmenbedingungen, die gesetzt wurden, waren der Preis und die Anzahl der Fahrräder. Durch einen erstellten Firmen-Account wurden Links an die zwei Kollegen versendet. Durch diesen Zugang konnten sie sich registrieren und alle notwendigen Daten angeben, die für die Zusammenarbeit mit JobRad notwendig waren.“

Mit diesem Zugang konnten die Kollegen sich auch Angebote einholen und mithilfe eines Rechners sich den ungefähren Preis der Leasingrate errechnen lassen. 


Was war dir wichtig bei der Aktion bzw. worauf hast du den Focus gelegt? 

Jens: „Mir war natürlich der Gesundheitsaspekt und die leichte Zugänglichkeit am wichtigsten. Im Nachgang habe ich dafür gesorgt, dass mit der Aktion die regionalen Fahrradläden unterstützt werden. Unter anderem arbeiten wir mit Woolfbike in Holdorf zusammen (siehe Bild). Das Unternehmen stellt uns Kataloge zur Verfügung, um die Suche nach dem Lieblingsfahrrad zu erleichtern.


Was sind die Vorteile daran sich ein Fahrrad über die Firma und über JobRad zu leasen?

Jens: „Ein Vorteil wäre zum Beispiel, dass im Preis Inspektionen und Service inbegriffen und einmal im Jahr sogar ein Muss sind. Somit sind die Kollegen auch immer sicher unterwegs, falls mal einer auf die Idee kommen sollte, eine Fahrradtour zu starten mit 25km ordentlichem Gegenwind. Ob sich ein Leasing im Vergleich zu einem Kauf lohnt, liegt an den persönlichen Gegebenheiten und muss genau geprüft werden.

Danke für das Interview Jens. Natürlich wurden auch die zwei Testpersonen gefragt wie sie denn die Aktion nach einigen Testmonaten fanden:

Judith Loest: „Ich finde es gut, dass die Firma einem diese Möglichkeit gibt, da ich mir ohne auch niemals einfach so ein E-Bike leisten könnte. Seitdem fahr ich auch wesentlich mehr. Oft nutze ich die App Komoot. Hier kann man sich Routen im Landkreis heraussuchen, wodurch man auch mal viel Neues sieht und das ganz in der Nähe.  Ich habe mich für ein Rad der Marke Kalkhoff entschieden und bin mit meiner Wahl sehr zufrieden sowohl von der Leistung des Fahrrads als auch Optisch.“ (siehe Bild)


Andreas Neu: „Die Aktion finde ich an und für sich sehr gut. Natürlich ist es auf den ersten Blick eine monatliche, finanzielle Belastung, wenn man auf seine Abrechnung schaut, dafür hat man allerdings auch ein super Bike im Keller stehen, das nur auf dich wartet. Die Abwicklung über den Dienstleiter und unserer Firma war super einfach für mich und ging auch zufriedenstellend schnell. Mittlerweile
habe ich einige Kilometer hinter mir gelassen um zur Arbeit, zum Sport oder zu Freunden zu kommen und lasse dafür das Auto immer öfter stehen. Wenn man dann wieder zu Hause ist, fühlt man sich einfach besser und hat außerdem Spritkosten für das Auto gespart. Das erleichtert den Blick auf die monatliche Abrechnung wieder. Ich warte jetzt nur noch auf einen Fahrradunterstand mit Lademöglichkeiten in unserem Betrieb. Dann werde ich mein Rad sicherlich noch häufiger für den Arbeitsweg nutzen. (siehe Bild) 

Hiermit endet auch die Testphase und die Möglichkeit wird nun der gesamten Belegschaft angeboten. Wir sind gespannt, wer in Zukunft noch an der Aktion teilnehmen wird.


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