St. Knut: Tradition aus dem Heimatland des Nordbleche-Gründers

Ein Spaß für Kinder: Der St. Knut Tag in Skandinavien.
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Wurde bei Ihnen der Weihnachtsbaum bereits entsorgt? In Norddeutschland wird das meist kurz nach Neujahr erledigt, in Bayern zu Heilige Drei Könige. In Schweden, dem Heimatland der von uns produzierten Schwedenbleche und Nordbleche-Gründer Lars Ingvarsson, wird der Weihnachtsbaum traditionell am 13. Januar aus dem Haus gebracht. 

Festliche Plünderung des Weihnachtsbaums

Dieser Tag heißt St. Knut und bezeichnet in Schweden, Norwegen und Finnland den letzten Tag der Weihnachtszeit, genau 20 Tage nach Weihnachten. Vielen ist dieser Tag aus der Ikea-Werbung bereits bekannt – man muss jedoch keine Angst haben, von aus dem Fenster fliegenden Weihnachtsbäumen getroffen zu werden, sollte man am St. Knuts-Tag in Skandinavien unterwegs sein. Im Normalfall wird der Tannenbaum entsorgt, indem er aus der Haustür getragen wird.

Am 13. Januar werden die Weihnachtsbäume abgeschmückt. "Das ist vor allem bei Kindern beliebt, wenn der Baum auch mit Keksen und Süßigkeiten geschmückt war", erinnert sich Lars Ingvarsson. Es gehört zum Brauch, der Plünderung einen feierlichen Rahmen zu geben – das Ganze nennt sich „julgransplundring“. Insbesondere für die Kinder ist das nochmal ein festlicher Höhepunkt zum Ende der Weihnachtszeit. Sollte der Möbelkonzern jedoch wirklich Knut feiern, würden sie wohl eher Süßigkeiten an die Kinder verteilen.

Alte Traditionen und moderne Inszenierung


Benannt ist der Tag nach dem König von Dänemark Knut IV. In einigen Überlieferungen heißt es, dass König Knut die Anordnung gegeben habe, die Weihnachtszeit auf 20 Tage zu verlängern und dass der Tag nach ihm benannt wurde. In anderen Quellen wird behauptet, dass der König an diesem Tag im Jahr 1086 gestorben sei.
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