Donnerstag, 25. Januar 2018

Garten im Winter: Was in der kalten Jahreszeit getan werden muss

Es tropft vom Trapezblech? Dann mit Antikondensvlies 
oder Antikondensat nachrüsten. 
Sobald der erste Schnee fällt, könnte man annehmen, verfällt der Garten in Winterschlaf. Dem ist aber nicht so: auch zwischen Dezember und März gibt es einiges zu tun. Wir von Nordbleche verraten, welche Gartenarbeiten im Winter anfallen.

Schutz vor Frost und Schnee

Zugegeben: Derzeit ist von Frost kaum was zu spüren. Und doch kann er jederzeit zuschlagen. Wenn der Garten schon für Frost und Schnee vorbereitet wurde (unseren Beitrag dazu finden Sie hier), fällt jetzt deutlich weniger Arbeit an. Es gibt jedoch einige Dinge, mit denen Sie ihrem Garten das überwintern erleichtern.
Auch bei frostigen Temperaturen benötigen Pflanzen Wasser. Es genügt , sie alle zwei Wochen zu gießen. Allerdings sollte man darauf achten, dass das Wasser direkt auf die Erde gegeben wird, da sonst womöglich Blätter und Äste erfrieren können.
Wenn der Schnee liegen bleibt, sollte man darauf achten, dass die Last für Bäume und Sträucher nicht zu groß wird. Vorsichtiges Abkehren verhindert, dass Zweige abbrechen. Immergrüne Pflanzen, die sehr empfindlich sind, können Sie mit einer Plane vor Schnee schützen oder unterstellen.

Vorsicht vor Kondenswasser

Wer einen Wintergarten hat, muss besonders in dieser Jahreszeit aufpassen. Bei hoher Luftfeuchtigkeit ist die Gefahr groß, dass sich Schimmel bildet. Um wieder ein gesundes Raumklima herzustellen, empfiehlt sich ein Feuchteschutz. Denn sind die Wände trocken, gibt es auch kein Schimmelproblem.

Das Gleiche gilt auch, wenn zum Beispiel Ihre Gartenhütte mit unisoliertem Trapezblech gedeckt ist. Dort hat man in der kalten Jahreszeit häufig Kondenswasser. Aufgrund des recht milden Winters haben Sie jetzt noch die Chance, mit mit einem flüssigem Antikondensat der Bildung von Schwitzwasser vorzubeugen. Oder Sie nutzen ein Antikondensvlies, welches jedoch etwas aufwendiger in der Anbringung ist. Mehr Infos dazu gibt es auch auf unserem Blog.

Aufgaben im Winter: Bäume fällen, Pflanzen vorziehen

Jetzt ist die ideale Zeit, sich mit der Anzucht der Pflanzen zu beschäftigen, die man zu Frühlingsbeginn in den Garten setzen möchte. In spezieller Aufzuchterde haben Samen die beste Chance, sich zu entwickeln. Besonders gut lassen sich Tomaten, Gurken, Kohlrabi und Paprika im Innenraum vorziehen. Dazu empfehlen wir unseren urbanenBlumenkasten zum selber basteln. Die  Anleitung samt Video haben wir kürzlich vorgestellt. Auch das dafür benötigte Wellblech gibt es bei uns.

Soll ein Baum im Garten gefällt werden, ist der Winter die beste Jahreszeit dafür. Die Blätter sind bereits abgefallen und Stamm sowie Äste sind trocken. Das hilft Ihnen auch bei der Verwertung des Holzes, wenn es für den Kamin bestimmt ist. Wenn die Möglichkeit besteht, lagern Sie das Holz ein bis zwei Jahre, damit es seinen maximalen Brennwert erreicht.


Freitag, 12. Januar 2018

St. Knut: Tradition aus dem Heimatland des Nordbleche-Gründers

Ein Spaß für Kinder: Der St. Knut Tag in Skandinavien.
Foto: Fotolia
Wurde bei Ihnen der Weihnachtsbaum bereits entsorgt? In Norddeutschland wird das meist kurz nach Neujahr erledigt, in Bayern zu Heilige Drei Könige. In Schweden, dem Heimatland der von uns produzierten Schwedenbleche und Nordbleche-Gründer Lars Ingvarsson, wird der Weihnachtsbaum traditionell am 13. Januar aus dem Haus gebracht. 

Festliche Plünderung des Weihnachtsbaums

Dieser Tag heißt St. Knut und bezeichnet in Schweden, Norwegen und Finnland den letzten Tag der Weihnachtszeit, genau 20 Tage nach Weihnachten. Vielen ist dieser Tag aus der Ikea-Werbung bereits bekannt – man muss jedoch keine Angst haben, von aus dem Fenster fliegenden Weihnachtsbäumen getroffen zu werden, sollte man am St. Knuts-Tag in Skandinavien unterwegs sein. Im Normalfall wird der Tannenbaum entsorgt, indem er aus der Haustür getragen wird.

Am 13. Januar werden die Weihnachtsbäume abgeschmückt. "Das ist vor allem bei Kindern beliebt, wenn der Baum auch mit Keksen und Süßigkeiten geschmückt war", erinnert sich Lars Ingvarsson. Es gehört zum Brauch, der Plünderung einen feierlichen Rahmen zu geben – das Ganze nennt sich „julgransplundring“. Insbesondere für die Kinder ist das nochmal ein festlicher Höhepunkt zum Ende der Weihnachtszeit. Sollte der Möbelkonzern jedoch wirklich Knut feiern, würden sie wohl eher Süßigkeiten an die Kinder verteilen.

Alte Traditionen und moderne Inszenierung


Benannt ist der Tag nach dem König von Dänemark Knut IV. In einigen Überlieferungen heißt es, dass König Knut die Anordnung gegeben habe, die Weihnachtszeit auf 20 Tage zu verlängern und dass der Tag nach ihm benannt wurde. In anderen Quellen wird behauptet, dass der König an diesem Tag im Jahr 1086 gestorben sei.