Donnerstag, 14. Dezember 2017

Herausforderungen und Chancen beim Recycling von Aluminum

Unsere Trapezbleche gibt es auch aus Aluminium
Aluminium gehört aufgrund seiner vielen nützlichen Eigenschaften zu einem der weltweit am meisten verwendeten Metalle. Bauwesen, Autoindustrie sowie zahlreiche weitere Branchen setzen auf den leichten Rohstoff –  denn Dank der geringen Dichte hat Aluminium große Gewichtsvorteile. Deswegen setzen auch wir von Nordbleche auf das leichte Metall und bieten Trapezbleche aus Aluminium an.

Was viele nicht wissen: Alu lässt sich auch recyclen und leistet damit einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz. Wir erklären, warum es sich lohnt Aluminium zu sammeln.

Recycling ist günstiger als die neue Herstellung

Aluminium kann immer wieder eingeschmolzen und neu eingesetzt werden. Beim Recycling gibt es keine Qualitätsverluste. Zum Beispiel können aus Alu-Getränkedosen wieder neue Dosen  hergestellt werden. Mit der Energiemenge, die für die Produktion für eine neue Getränkedose erforderlich ist, kann man etwa 20 recycelte Dosen herstellen.

Das Recycling von Aluminium ist preislich günstiger als seine Herstellung, auch wenn die Gesamtkosten der Sammelstellen, der Mülltrennung und des Recyclingverfahrens berücksichtigt werden. Dadurch werden Kosten gespart, denn die Aufwendungen für Mülldeponien und internationale Transporte von Rohaluminium entfallen.

Herausforderng für Recyclingunternehmen

Man muss jedoch beachten, dass der größte Teil des Aluminiums, was im Umlauf ist, gar kein reines Aluminium ist. Überwiegend finden sich Aluminiumlegierungen, welche Beimischungen anderer Metalle enthalten. Der Grund dafür ist, dass die Materialeigenschaften von Aluminium sehr variieren. Reines Aluminium ist beispielsweise sehr weich. Doch bereits kleine Zugaben von anderen Metallen wie zum Beispiel Kupfer erhöhen die Festigkeit des Metalls. Das ist natürlich praktisch, aber auch eine Herausforderung für  Recyclingunternehmen. Denn einmal verschmolzen lassen sich die Legierungen nicht wieder trennen.

Nur wenn diese Aluminiumlegierungen sortenrein gesammelt und analysiert werden, können auch die verschiedenen Legierungen ohne Qualitätsverlust recycelt werden. Mit Hilfe von reinem Aluminium oder anderen Legierungsbestandteilen wird das Altaluminium so verdünnt, dass wieder eine typische Standardlegierung entsteht.



Donnerstag, 7. Dezember 2017

Dach isolieren: Montageanleitung für Zwischensparrendämmung

Wenn das Dach nachträglich isoliert werden soll, bietet sich eine Zwischensparrendämmung an. Wir von Nordbleche bieten Ihnen hier eine Hilfestellung für diese Art der Dämmung. Zur fachgerechten Durchführung empfehlen wir dennoch die Absprache mit einem Dachdecker.

Schritt 1: Bevor es an die Dämmung an sich geht, sollte eine Unterspannbahn unter der Dachabdeckung angebracht werden. Diese Folie liegt über den Dachsparren und unter den Dachprofilblechen oder Ziegeln. Ihre Aufgabe ist es, das Dämmmaterial vor Regenwasser oder Flugschnee zu schützen. Gleichzeitig transportiert sie feuchte Luft nach außen. Bei nicht ausgebauten Dachgeschossen wird die Unterspannbahn zwischen die Sparren gespannt und sollte leicht durchhängen, damit die Feuchtigkeit nach unten abtransportiert wird. Fixiert wird sie mit entsprechenden Klammern oder Tackernadeln. Die Unterspannbahn bekommen Sie übrigens in verschiedenen Qualitätsstufen auch bei uns.   

Schritt 2: Die Dachsparren und die Zwischenräume sollten gründlich gesäubert werden, bevor man das Dämmmaterial anbringt. Je nach Größe der Zwischenräume varriert die Menge des benötigten Materials. Grundsätzlich gilt, dass man die Dämmdicke so groß wie möglich auslegen sollte: so ist man für die Zukunft besser gerüstet. Beispiel: Sind nicht nur 20cm sondern 25cm möglich, entscheiden Sie sich für die zweite Variante.  

Schritt 3: Für das Anbringen der Zwischensparrendämmung müssen die Dämmmatten oder –keile etwa 1-2cm breiter geschnitten werden, als der Zwischenraum zwischen den Sparren tatsächlich ist.  Das garantiert einen guten Halt für die Dämmung. Achten Sie vor allem an der Wand und am Boden sowie in schwierigen, verwinkelten Ecken darauf, dass sie Dämmung sauber angebracht ist. Wenn Lücken im Dämmmaterial bleiben, verringert sich ihre Wirkung und der gewünschte Effekt bleibt aus. Gleiches gilt bei unregelmäßigen Dachsparren. 

Tipp: Sie können die Zwischensparrendämmung in zwei Lagen mit versetzten Fugen einbringen, um Unregelmäßigkeiten wieder auszugleichen.  

Schritt 4: Sie benötigen einen Handtacker, um die Dampfbremse auf die Sparren zu tackern. Achten Sie darauf, die Folie passgenau zuzuschneiden – mit einem Überstand von circa 10cm. Mithilfe schmaler Leisten wird dieser Überstand dann am Sparren befestigt. Die Überlappungen und Anschlüsse müssen mit Spezialklebeband luftdicht verklebt werden. Für die Wand- und Bodenanschlüsse der Dampfbremse nehmen Sie einen Dichtkleber und achten darauf, dass die Folie nicht unter Spannung befestigt wird, da sie sonst reißen kann.  Wir empfehlen, alle Arbeiten an der Dampfbremse mit der größten Sorgfalt zu erledigen, damit die Dämmung auch wirklich garantiert wird. Achten Sie auch darauf, alle Leitungs- oder Lampenauslässe abzudichten.  

Tipp: Einbauhalogenstrahlern werden sehr heiß (außer die mit LED Leuchtmitteltechnik). Diese Lampen können die Dampfsperrbahn bei Berührung beschädigen. Wechseln Sie deswegen lieber zu anderen Leuchtmitteln.   

Schritt 5: Nun sind wir schon fast fertig: Jetzt fehlt nur noch die Innenverkleidung (z.B. Gipskarton oder OSB Platten). Diese wird vor der Dämmung montiert und auf den Sparren festgeschraubt. Hierbei ist es wichtig, dass Sie nicht daneben treffen, denn sonst wird die Dampfbremse beschädigt. Wollen Sie auf Nummer sicher gehen, empfiehlt sich spezielles Dichtband, das auf den Sparren unter der Dampfbremse aufgeklebt werden kann. Das verhindert jegliche Beschädigung der Folie durch Schrauben.