Montag, 27. November 2017

Warum es sich lohnt, den Dachstuhl zu dämmen


Haus mit Dachpfannenprofil: Oben dicht, aber wie schaut 
es mit Dämmung aus?
Bis zu 30 Prozent der Heizwärme können verloren gehen, wenn das Dach eines Hauses nicht ausreichend gedämmt ist. Außerdem heizt ein Dachboden ohne Dämmung im Sommer stark auf, im Winter jedoch wird es unangenehm kalt. Wer Wärmeverluste verringern und Heizkosten sparen möchte, kommt um eine Dachdämmung also nicht herum. Wir von Nordbleche verraten, wie eine Dachdämmung funktioniert.


Welche Dämmarten gibt es und was muss man beachten?

Die Einsparung von Heizenergie schont Umwelt und den eigenen Geldbeutel gleichermaßen – deswegen entscheiden sich immer mehr Hausbesitzer dazu, ihr Dach zu dämmen. Der Zweck erscheint logisch: Warme Luft steigt nach oben. Daher macht es Sinn, die erzeugte Wärme im Haus zu behalten. Dies kann entweder an der obersten Geschossdecke geschehen, falls der Dachboden nicht bewohnt wird, oder am Dach selbst.

Das wichtigste ist natürlich, dass das Dach in einwandfreiem Zustand ist. Eventuelle Risse oder Lücken lassen Feuchtigkeit in den Dachstuhl. Das lässt eventuelle Dämmung feucht werden und der Dämm-Effekt geht verloren. Mit vom Experten verlegte Dachpfannenprofilen, ist ihr Dach nicht nur schnell gedeckt, sondern auch dicht und wetterbeständig.

Wer sich für ein Dach mit Profilblech entscheidet, sollte sich auch Gedanken über eine sogenannte Dampfsperre machen. Mittels Unterspannbahn muss nämlich verhindert werden, dass eventuelles Kondenswasser auf die spätere Dämmung tropft. Weitere Infos bietet unser FAQ. Alternativ muss Platz für ausreichend Luftzirkulation gegeben sein, damit die Feuchtigkeit wieder verdunsten kann. 

Die Dachdämmung ist gesetzlich geregelt. In der Energiesparverordnung (EnEV) sind dafür alle relevanten Werte festgehalten, um einen einheitlichen Dämmstandard zu gewährleisten. Da jedes Haus individuell ist, haben sich verschiedene Methoden etabliert, um ein Dach optimal vor Wärmeverlust zu schützen.

Generell lassen sich drei Dämmarten unterscheiden: Aufsparrendämmung, Untersparrendämmung und Zwischensparrendämmung. Für die Aufsparrendämmung muss man in der Regel tief in den Geldbeutel greifen, denn dafür muss die gesamte Dacheindeckung neu gemacht werden. Wer sein Dachgeschoss deshalb nachträglich dämmen möchte, entscheidet sich normalerweise für eine Zwischensparrendämmung.


Was ist eine Zwischensparren-Dämmung?

Bei einer Zwischensparren-Dämmung füllt der Dämmstoff den Raum zwischen den Dachsparren aus. Diese Dämm-Methode ist relativ einfach, wird von der Rauminnenseite her angebracht und hat sich im Neubau bewährt. Die gängigsten Dämmstoffe sind Klemmfilze aus Glas- oder Steinwolle sowie XPS- bzw. EPS-Platten. Alternativen sind die nachwachsenden Dämmstoffe Hanf- und Baumwolle. 

Die Montage sollte für Heimwerker mit etwas Erfahrung kein größeres Problem sein. Wie die Montage genau funktioniert, erklären wir in der nächste Woche. 

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