Freitag, 10. November 2017

Bereit für den Winter: Was im November im Garten zu tun ist

Der Winter ist nah: Mit Laub lässt sich der Garten winterfest 
machen.   Foto: Noldes
Ungemütliches, nasskaltes Novemberwetter und frühe Dunkelheit machen dem Hobbygärtner wenig Freude. Doch gerade jetzt gibt es noch einiges im Garten zu tun. Wir von Nordbleche geben Tipps, was man vor dem ersten Frost noch gemacht haben sollte und wie man seinen Garten auf den Winter vorbereitet.


Mit Kompost und Pferdemist vor Kälte schützen


Beete, ganz gleich ob sie bereits abgeerntet sind oder Winterpflanzen drauf stehen, sollten spätestens im November vor Frost geschützt werden.  Dazu können einfach eigene Laubabfälle oder Grasschnitt genutzt werden. Dieser Kompost bewahrt vor Frostschäden und Nährstoffverlust. Man sollte eine etwa ein bis zwei Zentimeter dicke Schicht auf den Beeten verteilen, damit der Boden noch ausreichend Luft bekommt. 

Besonders empfindlich gegenüber Kälte sind Rosen. Um sie im Winter gut zu schützen, kann man Pferde- oder Rindermist verwenden. Dieser natürliche Dünger versorgt die Wurzeln mit wichtigen Nährstoffen und schützt außerdem vor Kälte. Um das Abbrechen der Zweige unter Schneelast zu vermeiden, müssen Kletterrosen gut am Rankgitter Halt finden.

So werden Bäume und Balkonpflanzen fit für den Frühling

Bei den Obstbäumen steht jetzt der Herbstschnitt an. Das sollte vor dem ersten Frost geschehen, aber auch danach können die Bäume noch geschnitten werden – man sollte aber darauf achten, dass man diese Arbeit bei Temperaturen über null Grad, also am besten am Mittag oder Nachmittag, durchführt. Dann können die Wunden an den Ästen besser wieder verheilen. Mit dem Schnitt macht man die Bäume im November schon fit für die kommende Saison und ermöglicht ihnen eine bessere Entwicklung.

Auch die Balkonpflanzen dürfen nicht vergessen werden:  Ihre Wurzeln sollten jetzt mit möglichst viel Erde umgeben sein, um sie vor Frost zu schützen. Nutzen Sie daher bei der Herbstbepflanzung am besten breite und tiefe Kästen. Solange es nicht friert, können die Keimlinge aber ruhig gegossen werden. Klassische Herbstblüher sind zum Beispiel Chrysanthemen, Ericen und Dahlien.
Wer plant, Frühlingsblüher wie Krokusse, Narzissen und Tulpen zu pflanzen, sollte dies noch vor dem ersten richtigen Frost tun. Diese Pflanzen überstehen den Winter unter normalen Umständen gut und treiben mit den ersten Sonnenstrahlen im Frühling aus.

Nicht vergessen: Regenrinnen, Gartenschläuche und Kübel winterfest machen

Regenrinnen, in denen Wasser steht, 
können platzen.
Pflanzen, die in Kübeln stehen, benötigen Frostschutz. Töpfe aus Ton sollten nicht direkt auf dem Boden stehen, damit das Wasser ablaufen kann. Ansonsten könnte es passieren, dass der Topf bei Minusgraden gefriert und sogar zerspringt. Überall, wo sich Wasser sammeln und gefrieren kann, drohen Schäden; zum Beispiel sollte man auch den Gartenschlauch leerlaufen lassen und im Schuppen aufhängen, damit das Gummi nicht unnötig strapaziert wird.


Jetzt ist außerdem ein guter Zeitpunkt, die Dachrinne zu reinigen und von Laub zu befreien. Denn wenn das Wasser nicht abfließen kann, droht der Frost im schlimmsten Falle die Regenrinne zum Platzen zu bringen. Und sobald Risse im Material entstehen, könnte die ganze Konstruktion instabil werden. Doch selbst wenn die Dachrinne nicht kaputt geht – ist sie durch Laub verstopft, kann das Schmelzwasser bei steigenden Temperaturen nicht abfließen. Dann kann es passieren, dass leicht angetautes Wasser seitlich über die Rinne läuft und dabei erneut gefriert. So bilden sich Eiszapfen, die gefährlich für die Bewohner des Hauses werden können.


Tipps, wie Sie ihre Dachrinne am Besten säubern, finden Sie hier. Und falls Sie doch eine neue Dachrinne benötigen, schauen Sie doch mal in unser Sortiment.
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