Freitag, 24. Februar 2017

Zukunft: Kommt das Trapezblech bald per Drohne?

Sandwichplatten per Luftpost? Das bleibt wohl eher
unrealistisch
Drohnen sind derzeit ein viel diskutiertes Thema. Im Militär gehören sie längst zum Alltag und auch privat werden sie vermehrt für Foto- und Videoaufnahmen genutzt. Dabei sind es längst nicht mehr nur kleine Drohnen, sondern sogar Autos oder Motorräder, wie ein aktuelles Video zeigt, die in die Luft gehen und per Fernsteuerung bewegt werden können.



Prognose: Über eine Millionen private Drohnen bis 2020


Diese Technologie ist natürlich auch für Unternehmen interessant - vor allem wenn es um das Thema Logistik geht. Auch Nordbleche beobachtet den Markt und fragt sich: Wie liefern wir Ihnen künftig unsere Trapezbleche? Die heißdiskutierte Paketdrohne wird es bei sperrigen Blechen wohl nicht werden. Aber wie sieht es aus mit unseren kleinen Zubehör teilen? Tests bei Amazon und der Post laufen bereits. Doch fragen zum Thema Luftsicherheit sind noch ungeklärt. Zudem nimmt die private Nutzung solcher Fluggeräte weiter zu. 100.000 Multicopter soll nach Schätzung der Deutschen Flugsicherung allein an Weihnachten verschenkt worden sein. Bis 2020 könnten es Prognosen zur Folge sogar über 1,1 Millionen sein. Sollten dazu noch Autos, Lufttaxis und ähnliches kommen, wird es ganz schön voll am Himmel.

Ein weiteres Problem, das noch nicht gelöst ist, ist die Zustellung. Schon jetzt muss die Post zahlreiche Pakete bei Nachbarn und Co abgeben. Was aber macht eine Drohne, wenn der Adressat nicht zur vereinbarten Zeit vor Ort ist? Wird das Paket dann einfach abgestellt? Bleibt festzuhalten: Die technische Hürden scheinen in naher Zukunft gelöst zu sein, aber es bleiben noch viele andere Baustellen.

Sind autonome Lkws die Revolution?


Für uns sind vor allem selbstfahrende Lkw interessant. Schon jetzt rollen zahlreiche Brummis autonom durch die Gegend und sollen die Logistik revolutionieren. Die Vorteile liegen auf der Hand: Einsatz rund um die Uhr, keine Pausen für müde Fahrer. Gleichzeitig bedeutet das aber wohl auch vollere Autobahnen. Was Business to Business sicher gut funktioniert, hat aber noch deutlichen Optimierungsbedarf beim Thema Auslieferung an den Kunden.

Ideal wäre doch, wenn Sie dem Fahrzeug sagen könnten, wann es wo sein soll. So wären Ihr Trapezblech oder Sandwichplatte genau dann vor Ort, wenn Sie diese brauchen. Bis es aber soweit ist, wird es wohl aber noch ein bisschen dauern. So lange sind jederzeit bei uns in Holdorf herzlich Willkommen.
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