Montag, 13. November 2017

Basteln mit Wellblech: Urbane Blumenbox zum selbst bauen (mit Video)

Diese Blumenbox nachbauen? Wir zeigen euch wie das geht.
Mit Wellblech lassen sich nicht nur Dächer und Wände bestücken, sondern auch tolle Dinge basteln. 

So findet sich auch Verschnittreste Verwendung. Mit unserer Urban Blumenbox zeigen wir euch, wie ihr in wenigen Schritten einen echten Hingucker für Garten, Balkon oder Terrasse baut. 




Was ihr dafür benötigt:

Schrauben mit den Längen 30mm und 70 mm

4 Füße mit einer Länge von 60 cm, Breite und Tiefe jeweils 5 cm. 

4 Längs-Riegel Länge 82 cm, Breite 8cm, 3cm dick
4 Quer-Riegel Länge 36,5 cm, Breite 8cm, 3cm dick

Abdeckrahmen:

Jeweils auf 45 Grad Gärung geschnitten

2 Bretter mit 98 cm Länge, 7,8 cm Breite, 2 cm Dicke
2 Bretter mit 52,5 cm Länge, und gleicher Breite und Dicke

Eckleisten zum Verdecken der Füße:

Auch hier jeweils auf 45 Grad Gärung schneiden, allerdings entlang der Längsseite

8 Bretter von je 55 cm Länge, 7,8 cm Breite und 2 cm Dicke

Und dann noch die Zwischenböden, auf denen später die Blumenkästen platziert werden.
Die Abmessungen hier:

2 Trägerleisten: 42 cm lang, 4cm breit, 3cm dick
2 Bodenbretter: 82 cm lang, 9,5 cm breit, 2cm dick

Fehlen noch die Bleche für die Verkleidung:

Zwei große Bleche mit der Länge 82 cm und Breite 55,5 cm
Zwei kleine Bleche mit der Länge 36,5 cm und Breite 55,5 cm

Für die Befestigung des Bleches empfehlen wir unsere selbstschneidenden Schrauben. Das erspart euch das vorbohren der Löcher. 

Alle Teile besorgt? Dann zeigen wir euch nun, wie ihr das ganze zusammenbaut. Wichtig: Das Holz muss im Anschluss noch behandelt werden, damit eure Box auch wetterfest ist.  





Freitag, 10. November 2017

Bereit für den Winter: Was im November im Garten zu tun ist

Der Winter ist nah: Mit Laub lässt sich der Garten winterfest 
machen.   Foto: Noldes
Ungemütliches, nasskaltes Novemberwetter und frühe Dunkelheit machen dem Hobbygärtner wenig Freude. Doch gerade jetzt gibt es noch einiges im Garten zu tun. Wir von Nordbleche geben Tipps, was man vor dem ersten Frost noch gemacht haben sollte und wie man seinen Garten auf den Winter vorbereitet.


Mit Kompost und Pferdemist vor Kälte schützen


Beete, ganz gleich ob sie bereits abgeerntet sind oder Winterpflanzen drauf stehen, sollten spätestens im November vor Frost geschützt werden.  Dazu können einfach eigene Laubabfälle oder Grasschnitt genutzt werden. Dieser Kompost bewahrt vor Frostschäden und Nährstoffverlust. Man sollte eine etwa ein bis zwei Zentimeter dicke Schicht auf den Beeten verteilen, damit der Boden noch ausreichend Luft bekommt. 

Besonders empfindlich gegenüber Kälte sind Rosen. Um sie im Winter gut zu schützen, kann man Pferde- oder Rindermist verwenden. Dieser natürliche Dünger versorgt die Wurzeln mit wichtigen Nährstoffen und schützt außerdem vor Kälte. Um das Abbrechen der Zweige unter Schneelast zu vermeiden, müssen Kletterrosen gut am Rankgitter Halt finden.

So werden Bäume und Balkonpflanzen fit für den Frühling

Bei den Obstbäumen steht jetzt der Herbstschnitt an. Das sollte vor dem ersten Frost geschehen, aber auch danach können die Bäume noch geschnitten werden – man sollte aber darauf achten, dass man diese Arbeit bei Temperaturen über null Grad, also am besten am Mittag oder Nachmittag, durchführt. Dann können die Wunden an den Ästen besser wieder verheilen. Mit dem Schnitt macht man die Bäume im November schon fit für die kommende Saison und ermöglicht ihnen eine bessere Entwicklung.

Auch die Balkonpflanzen dürfen nicht vergessen werden:  Ihre Wurzeln sollten jetzt mit möglichst viel Erde umgeben sein, um sie vor Frost zu schützen. Nutzen Sie daher bei der Herbstbepflanzung am besten breite und tiefe Kästen. Solange es nicht friert, können die Keimlinge aber ruhig gegossen werden. Klassische Herbstblüher sind zum Beispiel Chrysanthemen, Ericen und Dahlien.
Wer plant, Frühlingsblüher wie Krokusse, Narzissen und Tulpen zu pflanzen, sollte dies noch vor dem ersten richtigen Frost tun. Diese Pflanzen überstehen den Winter unter normalen Umständen gut und treiben mit den ersten Sonnenstrahlen im Frühling aus.

Nicht vergessen: Regenrinnen, Gartenschläuche und Kübel winterfest machen

Regenrinnen, in denen Wasser steht, 
können platzen.
Pflanzen, die in Kübeln stehen, benötigen Frostschutz. Töpfe aus Ton sollten nicht direkt auf dem Boden stehen, damit das Wasser ablaufen kann. Ansonsten könnte es passieren, dass der Topf bei Minusgraden gefriert und sogar zerspringt. Überall, wo sich Wasser sammeln und gefrieren kann, drohen Schäden; zum Beispiel sollte man auch den Gartenschlauch leerlaufen lassen und im Schuppen aufhängen, damit das Gummi nicht unnötig strapaziert wird.


Jetzt ist außerdem ein guter Zeitpunkt, die Dachrinne zu reinigen und von Laub zu befreien. Denn wenn das Wasser nicht abfließen kann, droht der Frost im schlimmsten Falle die Regenrinne zum Platzen zu bringen. Und sobald Risse im Material entstehen, könnte die ganze Konstruktion instabil werden. Doch selbst wenn die Dachrinne nicht kaputt geht – ist sie durch Laub verstopft, kann das Schmelzwasser bei steigenden Temperaturen nicht abfließen. Dann kann es passieren, dass leicht angetautes Wasser seitlich über die Rinne läuft und dabei erneut gefriert. So bilden sich Eiszapfen, die gefährlich für die Bewohner des Hauses werden können.


Tipps, wie Sie ihre Dachrinne am Besten säubern, finden Sie hier. Und falls Sie doch eine neue Dachrinne benötigen, schauen Sie doch mal in unser Sortiment.

Mittwoch, 28. Juni 2017

Hitze bei der Arbeit: Was darf man anziehen?

Laut Knigge ein No-Go: barfuß zur Arbeit
Deutschland schwitzt - zumindest wenn es mal gerade nicht regnet! Temperaturen über 30 Grad erleichtern nicht gerade das Arbeiten - vor allem, wenn die Kleidervorschrift auch nicht zum Kühlen beiträgt. Doch was darf man am Arbeitsplatz tragen? Was dürfen unsere Kollegen bei Nordbleche? Und ab wann gibt es hitzefrei? Wir haben es mal recherchiert.

Wenn es um Benimmregeln geht, orientiert sich der Deutsche vornehmlich am Knigge. Und der rät Männern keine Muskel-Shirts, nackten Füße in Sandaletten oder Badelatschen und kurze Hosen zu tragen. Und das Herren, die Shorts, Sandalen und Socken kombinieren die Stil-Polizei auf dem Plan rufen, ist hinlänglich bekannt.

Bei hohen Temperaturen darf aber gerne mal die Krawatte Zuhause bleiben. Eine Option seien zudem Hemden aus dünnen Stoff oder mit kurzen Ärmeln, lange Sommerhosen oder sommerlicher Anzug.

Frauen wird geraten Spaghettiträger und bauchfrei zu vermeiden. Gleiches gilt für nackte Füße. Röcke sollten zudem eine handbreit unter dem Knie enden. Auch hier wird Kleidung aus leichtem Stoff empfohlen.

Letztlich fragt man aber am besten seinen Vorgesetzten. Denn wichtig ist auch, mit wem Sie während der Arbeitszeit zu tun haben. So gibt es zum Beispiel Unterschiede für die Nordbleche Belegschaft. Wer den ganzen Tag im Büro sitzt, darf bei uns so ziemlich alles tragen, was er möchte.

Anders sieht es aus, wenn es um Kundenkontakt geht. Unsere Fahrer tragen daher zum Beispiel unser Nordbleche-Polohemd. Auch die Sicherheitsschuhe sind auch bei tropischen Temperatur Pflicht. Auch weitere Bestimmungen bezüglich Sicherheit sind einzuhalten. Ähnliche Bedingungen dürften auch bei vielen anderen Arbeitgeber gelten. Wer also keinen Kundenkontakt hat, darf es meist etwas lockerer angehen.

Übrigens: Der Gesetzgeber empfiehlt, dass die Raumtemperatur die 26 Grad-Marke nicht überschreiten „soll“. Ist dies doch der Fall, muss der Innenraum zumindest sechs Grad kühler sein als draußen, so das Landgericht Bielefeld. Ab 35 Grad (Hitzearbeitsplätze ausgenommen) im Büro wird die Arbeitsumgebung zwar als ungeeignet angesehen, einen rechtlichen Anlass für hitzefrei gibt es jedoch nicht.

Montag, 12. Juni 2017

Solarpanels auch bei Dachpfannenprofil möglich

Solaranlagen sind auch auf Dachpfannenblech kein Problem.
Blech statt Ton: Dachpfannenprofile werden immer beliebter. Das schnelle Verlegen, die geringere Belastung für den Dachstuhl und die große Farbpalette sind einige der Kaufargumente. Doch es gibt noch viele weitere Vorteile, die wir nun nicht erneut aufzählen wollen. Allerdings gibt es auch immer weniger Nachteile.


Beispielsweise wünschen sich immer mehr Hauseigentümer eine eigene Solaranlagen für das Hausdach. Dies ist auch mit Dachpfannenprofil möglich. Allerdings sollten Sie dabei eines beachten: Bei der Montage können die Handwerker nicht einfach die Blechplatten anheben, um die Dachbalken zu finden. Wenn Sie also von vornherein planen, eine Solaranlage auf Ihrem Dach zu platzieren, markieren Sie am besten schon beim Aufbau die Stellen, wo die Balken zu finden sind. Das ermöglicht nicht nur eine schnellere Montage, sondern verhindert auch, dass es beim Aufbau zu Fehlbohrungen im Dach kommt.

Die Firma Lumare bei den Vorarbeiten.

Natürlich ist eine Solaranlage auch möglich, wenn Sie diese Markierungen nicht gemacht haben. Wir haben vergangene Woche die Firma Lumare bei der Montage einer sogenannten Plug&Play-Solaranlage auf dem Dach eines unserer Kunden begleitet. Kurz gesagt sind diese Anlagen so konzipiert, das sie nach Montage (und es ist wirklich sehr einfach: Montieren, zusammenstecken...fertig!) einfach mittels eines Steckers in eine Steckdose gesteckt wird. Der erzeugte Strom wird ins Hausnetz eingespeist und zuerst verbraucht bevor vom Energieversorger der Strom benutzt wird. Somit läuft der Zähler etwas langsamer. Da es immer wieder Unsicherheiten zu dieser Art der PV Anlagen gibt, sei dieser ARD TV Bericht zu empfehlen.


Plug&Play Anlagen sind günstig in der Anschaffung und schnell installiert, da sie aus wenigen Komponenten bestehen. Mit ihnen lässt sich je nach Größe gut der Grundbedarf an Strom decken. Mit "Grundbedarf" sind zum Beispiel elektronische Geräte gemeint, die immer angeschaltet sind wie der Kühlschrank oder der WLAN-Router. "Mit durchschnittlich von 10 Cent pro Kilowatt/h ist Ihr Solarstrom günstiger als der Ihres Energieversorgers", so die Aussage der Firma Lumare. Der nicht verwendete Strom wird ins öffentliche Netz gespeist.

Sie haben weitere Fragen zu unseren Dachpfannenprofilen? Zum Beispiel zum Thema Geräuschentwicklung? Dann rufen Sie uns gerne an.




Montag, 29. Mai 2017

Bundestag beschließt Hochwasserschutzgesetz II: Was ist neu?

Beim Hochwasserschutz setzen wir auf WP Wasto.
Der Deutsche Bundestag hat vor wenigen Tagen den vorgelegten Entwurf eines zweiten Hochwasserschutzgesetzes (HWG II) beschlossen. Doch was steht drin in dem Papier von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks? 

Zum einen geht es um die Planung und Baugenehmigungen von Hochwasserschutzanlagen, die vereinfacht werden sollen. Falls es zu Klagen gegen solche Anlagen kommt, sollen diese Verfahren beschleunigt werden. So herrscht für den Bauherren möglichst schnell Sicherheit.

Das Gesetz schreibt außerdem vor, die Hochwasservorsorge in sogenannten Hochwasser-Risikogebieten zu verstärken, heißt es in der Mitteilung des Umweltministeriums. Schutzbauten seien nämlich keine absolute Sicherheit vor Hochwasser, wie die vergangenen extremen Hochwässer gezeigt hätten. Aus diesem Grund können Kommunen nun im Bebauungsplan Anforderungen zum hochwasserangepassten Bauen festlegen. Dafür schafft das HWG II den rechtlichen Rahmen. 

Doch nicht nur die Kommune, auch jeder selbst kann etwas tun. Deshalb soll der Bauherr die "allgemein anerkannten Regeln der Technik unter Beachtung des Hochwasserrisikos und der Lage seines Grundstücks beim hochwasserangepassten Bauen" beachten. Diese baulichen Maßnahmen umfassen beispielsweise höhere Türschwellen und Sicherung von technischen Einrichtungen. Doch bei den Wasserständen, kann auch das manchmal nicht reichen. Wir von Nordbleche setzen bei der Hochwasserbekämpfung auf WP Wasto Hochwasserschutz. Bei diesem System aus Stahl, bedarf nur die Montage der sogenannten Zahnschienen etwas Erfahrung. Das Einsetzten der Lamellen für den Schutz ist einfach und schnell erledigt - auch ohne gänzliche Handwerkserfahrung.

Ein weiterer Punkt sind Heizölanlagen. Diese sind in Hochwasser-Risikogebieten künftig verboten. Grund: Fast drei Viertel der Sachschäden an Gebäuden sind auf ausgetretenes Heizöl zurückführen. Neue und die Nachrüstung bestehender Anlagen innerhalb angemessener Fristen werden deshalb untersagt. Sollte ein Ersatz nicht möglich sein, müssen die Öltanks hochwasserfest gemacht werden.

Hendricks: "Das zweite Hochwasserschutzgesetz ist ein guter Kompromiss. Wir fördern damit hochwasserangepasstes Bauen und private Vorsorge, um Schäden durch künftige Hochwässer vorzubeugen." Das Gesetz muss noch den Bundesrat passieren, bedarf aber nicht der Zustimmung durch die Länderkammer.

Mittwoch, 17. Mai 2017

Stahl – ein wahrer Recycling-Experte

Ein Blick in unseren Container: Unsere Stahlreste werden 
recycelt.
Einmal benutzen und dann wegwerfen? Das ist bei Stahl garantiert nicht der Fall. Denn dieser kann beliebig oft wiederverwertet werden – und das sogar ohne Qualitätsverlust. Darum wird das Metall auch als „Permanent Material“ bezeichnet. Laut stahl-blog.de werden allein in Deutschland pro Jahr rund 22 Millionen Tonnen Stahl recycelt. Mit dieser Menge ließen sich rund 3.000 Eiffeltürme bauen, wie der Blog mitteilt.

Auch bei Nordbleche ist Recyceln ein wichtiges Thema. Unsere Stahlabfälle bei der Produktion von Trapezblechen oder Kantteilen werden gesammelt und dann zu Kohl Recycling gebracht. Auch wenn wir natürlich den wirtschaftlichen Aspekt stets im Auge haben, ist der Preis bei der Entsorgung nicht das einzige Argument. Auch die fachgerechte Aufbereitung und wiederzufuhr zur Kreislaufwirtschaft des Materials, sind für uns wichtig. Denn die Ressourcen auf dieser Welt sind begrenzt. 

Weniger als 1.000 Kilo CO2 für eine Tonne Stahl

Zudem gilt es den ökologischen Fußabdruck klein zu halten. Denn beim fachgerechten Recyceln werden deutlich weniger  CO2-Emissionen freigesetzt, als bei der Primärproduktion. Wenn man dies auf die Lebenszeit einer Tonne Stahl hochrechnet, beträgt der CO2-Austoß unter 1.000 Kilogramm. Ein weiteres Plus sind hochwertige Nebenprodukte, wie Hochofenschlacke, die beim Straßenbau eingesetzt wird.


Wer also Wert auf Nachhaltigkeit legt, ist beim Material Stahl, ganz weit vorne mit dabei. Und wer weiß: Vielleicht wird aus Ihrem alten Fahrrad mal ein Carportdach.