Dienstag, 16. Juni 2015

Deutsche vertrauen noch immer in Markenprodukte

Nach der Definition des Begriffs "Marke" beschreibt dies das Verstehen der Menschen eines Wortes oder Abbildung bzw. beides zusammen mit einem Produkt, einer Dienstleistung oder Gegenstandes. Daraus resultiert die Unterscheidung zu anderen vergleichbaren Gegenständen mittels der Marke und seines Ausdrucks. Im englischen heißt es brand, übersetzt wird es dadurch noch veständlicher, wie Brandzeichen, gebrandmarkt.

Mercedes und Deutsche Bank waren gestern

In den letzten Tagen erschien eine repräsentative Studie mit dem Titel "Deutschlands vertrauenswürdigste Marken", welche im Auftrag der MDR-Werbung vom IMK Institut durchgeführt wurde. Und das Ergebnis ist interessant. Nicht nur sich in Deutschland nach Platz 1 (Nivea) internationale Marken wie Samsung (Platz 2) und Apple (Platz 3) zwischen die Traditionsmarken Mercedes, Miele oder die Deutsche Bank gedrängt haben, ein Blick auf Statistiken und Erhebungen gleicher oder ähnlicher Art in den letzten Jahren versetzt noch viel mehr in Staunen.

Samsung und Apple sind heute
Traditionelle Marken genießen weiterhin großes Vertrauen verändern sich aber
Traditionsmarken weiterhin beliebt

Mit der Markenmacht von solchen Alltagsgeräten wie Apple und Samsung haben frühere wichtige Alltagsgegenstände wie Mercedes oder Miele Federn lassen müssen. Ein bißchen passt das auch in die vielen Gedanken zur Generation Y, die andere Ziele und Wertvorstellungen hat und Statussymbole der Jahrgänge bis 1980 stark an Bedeutung verloren haben. Bei der Untersuchung wurden mehr als 1.700 Marken genannt, teilweise lieferten die Befragten auch eine Begründung mit warum sie welche Marken genannt haben. Bei der Beiersdorfer-Marke Nivea kam nämlich häufig die Begründung in Form von Begriffen wie "Tradition" und "langes Bestehen der Marke". Ein Zeichen dafür das eine konsequente Markenstrategie Erfolg hat.

Verschiedene Studien mit ähnlichen Ergebnissen

Die seit 2001 durchgeführte Studie "European Trusted Brands" von Readers Digest hat Ende März 2015 veröffentlicht, daß 65% der Deutschen der Institution Ehe vertrauen, jedoch nur jeder Dritte -Tendenz fallend- der Regierung und der EU sein Vertrauen schenkt. 2002 waren dies noch knapp 40%, darunter auch die Kirche.

Die von Readers Digest veröffentliche Studie von 2003 hatte noch ganz andere Marken ermittelt, die heute keine Rolle mehr spielen. Am deutlichsten wird dies bei Nokia. Ob Microsoft es schafft damit zu altem Glanz zurückzukehren, wird sich zeigen. Der Konzern aus Redmond war einst mit großem Abstand führendes IT Unternehmen, allein mit dem Internetexplorer und der Verbreitung des Computer Betriebssystems Windows. Heute ist diese Markenmacht nicht mehr so allgegenwärtig, wie auch IBM und Siemens haben Konzerne wie Google, Amazon und ebay die Karten neu gemischt. Wie es 2030 aussehen wird und wer dann die teuersten Marken mit dem größten Verbrauchervertrauen sind, bleibt mit Spannung abzuwarten.

Nordbleche setzt auf Marke, Qualität und Tradition

Trapezblech Made in Germany
Das Nordbleche auf die Punkte Marke, Qualität und Tradition setzt, ist nun nicht neu. Für das junge Unternehmen, 1999 von +Lars Ingvarsson gegründet, ist die Marke Nordblech und die damit verbundene Produktfamilie nicht nur ein Trapezblech, sondern gleich eine Markenfamilie des Unternehmens die auch gelebt wird. Daher lautet unser Credo auch "Bei uns ist der Kunde nicht König, sondern Partner". Bei Nordbleche wird nicht im Sinne des Umsatzes jede Anfrage vorbehaltlos so angeboten und verkauft, sondern im gespräch mit dem Kunden ermitteln, was er wirklich benötigt, auch wenn das nicht immer im Sinne von Umsatzmaximierung ist.

Die vielen Kunden, Stammkunden, welche seit Jahren bei Nordbleche kaufen, sind der größte Lohn für dieses Bemühen und Beweis, daß diese Strategie aufgeht. Es geht eben nicht immer um den billigsten Preis, sondern um persönliche Bindung, ein Betrieb zu dem man Vertrauen haben kann und seine Trapezbleche mit gutem Gewissen kaufen kann.
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