Donnerstag, 19. Februar 2015

Was passiert mit Trapezblech bei Renovierung oder Abriss?

(C) Pixelio / Rainer Sturm
Bauen für die Ewigkeit, für die nachkommende Generation eine solide Basis in Form von Haus und Grund zu schaffen, das ist  heute nicht mehr im Fokus. Viele alte Gebäude werden entweder grundsaniert oder gar abgerissen. Mode ändert sich, Baustile ändern sich, die Menschen ändern sich und mit ihnen Trends, Geschmäcker und natürlich der Zeitgeist. Das überschüssige Material wird nicht verbuddelt, sondern getrennt, recycelt und zu neuen Rohstoffen verarbeitet bzw. wiederaufbereitet.

Das Ende der Laufzeit ist der Beginn vom Kreislauf

Auch aktuelle Gebäude, insbesondere Wirtschaftsgebäude, Industriebauten, Unterstände, Schuppen und Hallen, ganz gleich ob gewerblich oder privat genutzt, sind irgendwann nicht  mehr zweckmäßig. Ganz gleich ob es die Optik oder Energieeffizienz ist, die eine Veränderung erfordert. Nicht immer ist ein Umbau oder Ausbau sinnvoll. Oder preiswert. Es gibt viele Parameter abzuwägen, ein Abriss und Entsorgung in Betracht zu ziehen um von den Grundmauern an neu zu bauen.

Während seit vielen Jahren vermutlich ein Großteil asbestbelasteter Baustoffe inzwischen entsorgt wurde, ist bei zahlreichen Objekten nun überwiegend Stahl und Beton die Gebäudesubstanz. In einer Pressemitteilung vom 12. Februar 2015 berichtet das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktosicherheit (BMUB) unter dem Titel "Mineralische Bauabfälle werden fast vollständig unweltverträglich verwertet" über die großen Erfolge der Kreislaufwirtschaft Bau.

Stahl und Schutt sind heute kein Müll mehr sondern Bares

Während es in der Vergangenheit sicherlich einige Bauherren gab, die für verschiedenste Zwecke den Bauschutt zu Vewertung behielten oder sich die Abfuhr sparen wollten, können mit einigen Reststoffen durchaus "ein paar Mark gemacht werden" und zudem etwas Gutes in den Recycling Kreislauf zurückgegeben werden. Je nach Metall wie z.B. Kupfer gibt es dann auch noch etwas für den geschaffenen Platz.

Während bei Nordbleche etwaige Stahlabfälle vom produzierten Trapezblech oder Kantprofilen bei seinem langjährigen Partner Kohl Recycling abgibt, gibt es bundesweit viele Anbieter die ebenfalls von Visionen angetrieben werden, wie zum Beispiel in der Region Karlsruhe der Schrotthandel bei Kühn Entsorgung. Ganz getreu unseres Mottos setzen wir auf Partnerschaft und empfehlen jedem, nicht immer nur nach dem Preis zu schauen, sondern das faire und nachhaltige Miteinander ebenfalls einen großen Stellenwert einzuräumen.

Entsorgung im Haushalt ebenfalls ein großes Thema

"Stahl und Schutt entsorgen...das betrifft doch nur Bauherren und Industrie" mögen zahlreiche Leser nun denken. Doch weit gefehlt. Der ausrangierte Röhrenfernseher der einem modernen Flachbildschirm weichen muß, ein veralteter PC... Alles Geräte die früher lange hielten, repariert oder aufgerüstet wurden...lohnen heute nicht mehr und landen auf dem Müll. Doch nicht nur das sie im Hausmüll völlig verkehrt wären, die wertvollen Rohstoffe sollten ganz im Sinne eines nachhaltig umweltbewussten Verhaltens in die Verwertung gegeben werden. Das gilt übrigens auch für ausgediente elektrische Werkzeuge oder Baustoffen wie Montageschaum u.ä.. Tips zur umweltgerechten Entsorgung gibt auch die deutsche Umwelthilfe oder der lokale Entsorgungsbetrieb.
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