Mittwoch, 25. Februar 2015

Mittwochskracher - Dachpfannenprofil Sonderposten Komplettangebot von Nordbleche

Ab heute startet unsere neue Angebotsserie, die "Mittwochskracher". Ab sofort werden wir in unserem Blog jeden Mittwoch im Laufe des Tages ein Sonderposten Komplettangebot veröffentlichen. Was daran neu und besonders ist? Es ist ein rundum sorglos Paket. Enthalten ist nicht nur Trapezblech, Wellblech oder Dachpfannenprofil, sondern zusätzlich passendes Zubehör wie z.B. Montageschrauben, Reparatur- und Ausbesserungsfarbe, Profilfüller und vieles mehr, genau für die Fläche, Farbe und zum Profilblech passend.

Doch nun genug erzählt! Starten wir mit unserem ersten Mittwochskracher!
  • Paketnummer: MKP01
  • Produkt: 2a Dachpfannenblech Nordblech Klassik
  • Anzahl/Länge: 6x 2.240mm (Deckfläche ca. 15m²)
  • Farbe: RAL 8004 (Kupferbraun / Ziegelrot)
  • Zubehör: 2x Rundfirst, 2x Endkappen für Rundfirst, 4x Ortgangblech (Giebelblech), 12 Profilfüller (6x groß, 6x klein), 1x Ausbesserungsfarbe (Sprühdose 400ml), 1x Ventilationsband (5m), 1x Magnetbit, 130x Montageschrauben 4,8x35mm (verzinkt, pulverbeschichtet), 50x Überlappungsschrauben 4,8x20mm (auch: Kantteilbefestiger, verzinkt, pulverbeschichtet)
  • Komplettpreis: €399,00 (inkl. Mwst. zur Selbstabholung)
Ideal für die Gartenhütte oder kleine Überstände, Grillplätze, Fahrradstände und vieles mehr.
Super Sonderposten rundum-sorglos-Komplettpaket für 399€


Darf es doch etwas mehr Dachpfannenblech sein?

Nicht das richtige Paket? Zubehör das Sie nicht benötigen? Hier gibt es weitere Sonderposten in diversen Paketgrößen ohne weiteres Zubehör. Und wenn es noch etwas mehr sein soll, auf unserer Webseite unter Nordblech Klassik finden sich diverse Dachpfannenblech Varianten in Farbe und hochwertigen Designs.

Donnerstag, 19. Februar 2015

Was passiert mit Trapezblech bei Renovierung oder Abriss?

(C) Pixelio / Rainer Sturm
Bauen für die Ewigkeit, für die nachkommende Generation eine solide Basis in Form von Haus und Grund zu schaffen, das ist  heute nicht mehr im Fokus. Viele alte Gebäude werden entweder grundsaniert oder gar abgerissen. Mode ändert sich, Baustile ändern sich, die Menschen ändern sich und mit ihnen Trends, Geschmäcker und natürlich der Zeitgeist. Das überschüssige Material wird nicht verbuddelt, sondern getrennt, recycelt und zu neuen Rohstoffen verarbeitet bzw. wiederaufbereitet.

Das Ende der Laufzeit ist der Beginn vom Kreislauf

Auch aktuelle Gebäude, insbesondere Wirtschaftsgebäude, Industriebauten, Unterstände, Schuppen und Hallen, ganz gleich ob gewerblich oder privat genutzt, sind irgendwann nicht  mehr zweckmäßig. Ganz gleich ob es die Optik oder Energieeffizienz ist, die eine Veränderung erfordert. Nicht immer ist ein Umbau oder Ausbau sinnvoll. Oder preiswert. Es gibt viele Parameter abzuwägen, ein Abriss und Entsorgung in Betracht zu ziehen um von den Grundmauern an neu zu bauen.

Während seit vielen Jahren vermutlich ein Großteil asbestbelasteter Baustoffe inzwischen entsorgt wurde, ist bei zahlreichen Objekten nun überwiegend Stahl und Beton die Gebäudesubstanz. In einer Pressemitteilung vom 12. Februar 2015 berichtet das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktosicherheit (BMUB) unter dem Titel "Mineralische Bauabfälle werden fast vollständig unweltverträglich verwertet" über die großen Erfolge der Kreislaufwirtschaft Bau.

Stahl und Schutt sind heute kein Müll mehr sondern Bares

Während es in der Vergangenheit sicherlich einige Bauherren gab, die für verschiedenste Zwecke den Bauschutt zu Vewertung behielten oder sich die Abfuhr sparen wollten, können mit einigen Reststoffen durchaus "ein paar Mark gemacht werden" und zudem etwas Gutes in den Recycling Kreislauf zurückgegeben werden. Je nach Metall wie z.B. Kupfer gibt es dann auch noch etwas für den geschaffenen Platz.

Während bei Nordbleche etwaige Stahlabfälle vom produzierten Trapezblech oder Kantprofilen bei seinem langjährigen Partner Kohl Recycling abgibt, gibt es bundesweit viele Anbieter die ebenfalls von Visionen angetrieben werden, wie zum Beispiel in der Region Karlsruhe der Schrotthandel bei Kühn Entsorgung. Ganz getreu unseres Mottos setzen wir auf Partnerschaft und empfehlen jedem, nicht immer nur nach dem Preis zu schauen, sondern das faire und nachhaltige Miteinander ebenfalls einen großen Stellenwert einzuräumen.

Entsorgung im Haushalt ebenfalls ein großes Thema

"Stahl und Schutt entsorgen...das betrifft doch nur Bauherren und Industrie" mögen zahlreiche Leser nun denken. Doch weit gefehlt. Der ausrangierte Röhrenfernseher der einem modernen Flachbildschirm weichen muß, ein veralteter PC... Alles Geräte die früher lange hielten, repariert oder aufgerüstet wurden...lohnen heute nicht mehr und landen auf dem Müll. Doch nicht nur das sie im Hausmüll völlig verkehrt wären, die wertvollen Rohstoffe sollten ganz im Sinne eines nachhaltig umweltbewussten Verhaltens in die Verwertung gegeben werden. Das gilt übrigens auch für ausgediente elektrische Werkzeuge oder Baustoffen wie Montageschaum u.ä.. Tips zur umweltgerechten Entsorgung gibt auch die deutsche Umwelthilfe oder der lokale Entsorgungsbetrieb.

Freitag, 6. Februar 2015

Handwerk Zweinull oder wie der Computer auf Tradition trifft

"Wo hab ich denn nur der Stundenzettel, der Kunde hat schon zum dritten Mal angerufen und will wissen wo seine Rechnung bleibt..." ruft der Handwerksmeister aus dem kleinen Kabuff seiner Frau in der Küche zu. Stapel von Zetteln, bei der Sucherei ist der ein oder andere umgekippt, verteilen sich in diesem kleinen Raum. Es ist stickig, ein kleines Fenster und 10 Jahre alter PC mit Windows 2000 wirken fast wie Fremdkörper an diesem Ort. Dies ist das Büro vom Klempner - nennen wir ihn- Erwin B. 60 Jahre Berufserfahrung, ein Traditionsbetrieb der bekannt und beliebt ist. Aufträge sind ausreichend da, die er mit seinem einzigen Gesellen abarbeiten und alle gut von Leben können. Seine Frau macht schon seit jeher den Papierkram, die Buchhaltung und kümmert sich um das, was der Meister nicht so gut hinbekommt.

Kommt Ihnen das Bild bekannt vor?

Muß ein Handwerker denn bei diesem ganzen Papierkram und im Internet gut sein? Soll er sich nicht lieber auf sein Handwerk, seine Fingerfertigkeit konzentrieren und das tun, was er am besten kann? All die Vorschriften, Gesetze und Anforderungen von Kunden, Gesetzgeber, Kammern, Finanzamt usw. lassen ihn häufig verzweifeln. "Da vergeht einem echt die Lust" schimpft er, als ein Kunde ein Fax schickt, daß er schon 5 Emails geschrieben hat die nach 3 Tagen noch immer nicht beantwortet wurden.

Seine Frau versucht ihm so gut es geht den Rücken freizuhalten. Papiere werden nicht mehr lose gestapelt, sondern mit Heftstreifen fixiert, geordnet abgelegt und in Ordner geheftet. Sie hat es nie gelernt, war all die Jahre für die Kinder da und hat das Notwendigste erledigt und sich immer wieder die Anforderungen an die Verwaltung angeeignet. Die beiden Kinder sollten es besser haben, nicht so hart arbeiten müssen und gingen später an die Universität. Ein Handwerksberuf kommt für sie nicht in Frage, "zu schmutzig, zu laut und zu schlecht bezahlt" sagen sie. Das macht den Meister traurig, der Betrieb seines Großvaters wird also ohne Nachfolger irgendwann geschlossen werden müssen, er geht auf die 80 zu und kann Metall bearbeiten, wie keine Maschine es kunstvoll je könnte. Seine Materialkenntnis und Erfahrung wird mit ihm in Rente gehen, es scheint keinen zu interessieren. Das ist traurig, dabei steckt soviel Potential in diesem Betrieb und in den drei Menschen, der Seele der Bauklempnerei.

Ein wenig frischer Wind und schon ist Ordnung

Dabei wäre ein klein wenig Offenheit des Meisters und ein junger Mensch mit Interesse für Materie und Beruf, für beide eine riesige Bereicherung. Während der alte Haudegen dem jungen Lehrling die Geheimnisse der Metallbearbeitung beibringen könnte, zum Beispiel kunstvolle Dachverkleidungen zu erstellen, mit Stehfalzprofilen zu arbeiten...welcher Dreh und Kniff die Arbeit effizient sowie hochwertig werden lässt. Zugleich könnte ein frischer Wind in den Kabuff wehen. Ein größerer Raum, frisch gestrichen, ein ordentliches Ablagesystem und ein neuer PC würden wahre Wunder vollbringen, die den alten Meister wahrscheinlich Bauklötzer staunen lassen würden.

Die Zeiten haben sich geändert - moderne Handwerksbetriebe

Viele moderne Handwerksbetriebe haben traditionelles Handwerk und aktuelle Technologien im Einsatz. Der klassische Handwerker ist nicht mehr nur Handwerker, sondern Betriebswirt, Facharbeiter, Führungskraft und Organisationstalent in einem. Oftmals auch mit Unterstützung des Partners, die gemeinsam den Betrieb führen. Helle Büroräume, organisierte Ablagesysteme und modernste IT haben häufig sogar schon die Faxgeräte verdrängt, die nun digital per Email empfangen werden. Mit dem Smartphone werden Bilder von der Baustelle zum Chef geschickt, Stunden erfasst und Angebote per Email geschrieben.

Und doch - am Ende des Tages, wenn die Baustelle abgeschlossen ist, das Dach gerichtet ist, kommen Traditionen hervor - das Richtfest wird gefeiert. Der Zimmermann der trotz aller Verwaltungsvorschriften auf die Walz geht... Hier im Handwerk ist es tatsächlich in einem gewissen Rahmen möglich, die Romantik der Tradition mit den Anforderungen der modernen vernetzten Zeit zu vereinen.

Dienstag, 3. Februar 2015

Stahlharte Fakten von Bauer Willi - Das musste mal gesagt werden!

Das hätte Willi sich nicht träumen lassen, welchen Stein er lostreten würde mit seinem offenen Brief an die Verbraucher. Willi hat "die Schnauze voll" und will zum Nachdenken anregen, wollte mal seinen Frust von der Seele schreiben. Und dann kam es ganz dicke. Die neue Webseite Frag-den-Landwirt sollte den Brief dann veröffentlichen. Und wurde von den Leserkommentaren fast überrollt. Viel Verständnis wurde Willi entgegengebracht, nicht nur von Kollegen aus der Landwirtschaft, sondern auch von vielen Verbrauchern. Einige äußern neben ihrem Dank und Anerkennung ihm sowie allen Bauern gegenüber auch, daß sie gar nicht gewusst hätten unter welchem Druck die Landwirtschaft steht.

"Billig billig? Null Ahnung!"

Unter dem Titel "Lieber Verbraucher" hat Willi seinen Brief am 19. Januar veröffentlicht und hunderte Reaktionen die ihn teils auch als Mimose bezeichneten, zeigten ihm auf, daß er emotional aufgeladen vielleicht doch etwas übers Ziel hinaus schoß und sich bereits am 22. Januar bei allen Lesern entschuldigt. Gelernt haben vielleicht aber alle etwas, denn im Folgeartikel "Lieber Verbraucher, was ich verstanden habe..."ist ein Dialog zwischen Verbrauchern und Landwirtschaft entstanden, wie es ihn vermutlich selten gegeben hat. Zahlreiche große Medien berichten über diesen Vorfall, wie auch jüngst der Stern unter dem Titel "So scheinheilig kaufen wir ein".

Eier, Brot, Kartoffeln...und Trapezblech

Für uns ist die eine andere Branche, doch dieselbe Baustelle. Es geht häufig nur um billig. Nicht wenige Anrufer bei Nordbleche die nach Trapezblech fragen, haben irgendwo in Anzeigen phantastische Preise gesehen und steigen vermutlich erstmal bei jeder Anfrage per Telefon oder Email damit ein. Weder Kartoffeln noch Trapezbleche gibt es eben für´n Appel und ein Ei. Mit Lebensmitteln wird ein wichtiger Motor betrieben, nämlich der Körper. Ohne den geht gar nichts, egal wieviel Geld eingespart wird. Und beim Bau verhält es sich ähnlich. Mit Billigwaren ist vielleicht ein Dach und Fassade aufgebaut, doch wie haltbar es ist und ob Regen durchtritt, Schneelasten vom Dach getragen werden können...all das vermögen wir nicht zu beantworten, noch viel weniger zu verantworten, wenn es sich um billigste Waren handelt.

Verantwortung als Verbraucher

Es ist ein kleines Stück was jeder tun kann. Und alle gemeinsam, kein Extrem, doch ein wenig Mitdenken und Gedanken machen zum eigenen Handeln, gibt sowohl ein gutes Dach über den Kopf und ein leckeres wie gesundes Frühstücksei mit einem frischen Brot von Getreide aus der Region. 

Ohne von Willi und dem Artikel gewusst zu haben, wir auf unserer Nordbleche Facebook Seite einen witzigen Text geteilt, der lachen lässt aber auch die große Leistung der Bauern sympathisch in Szene setzt.