Donnerstag, 22. Januar 2015

Gute Zeiten zum Kauf von Trapezblech und Oel

Eine helle Freude haben die meisten Autofahrer, wenn sie derzeit an die Tankstellen fahren. Unter 1€ pro Liter soll Diesel sogar schon gesichtet worden sein, seit Oktober 2014 sinkt der Heizölpreis drastisch. Kostete bis zum letzten Herbst fast ganzjährig 100L Heizöl im Durchschnitt etwa 80€, so liegt der Preis derzeit bei deutlich unter 60€. Und der Trend ist derzeit zwar nicht mehr im bodenlosen Sinkflug, doch nebst der minimalen Erhöhung in der letzten Woche gab es wieder einen Preisabfall. Da unser Onlinechef +René Elsässer selbst seinen Heizöltank angesichts der guten Preise vollgetankt hat, wollte er den besten Zeitpunkt ergattern. Ist der Zeitpunkt richtig jetzt zu kaufen, lieber zu warten oder doch ein Risiko eingehen?

Preise für Heizöl können nicht unendlich sinken

Hundertprozentige Sicherheit gibt es sicherlich nicht, doch die Prognosen geben Indizien. Somit wurde ein Experte aus der Region befragt: "Nach unserer Einschätzung ist zum jetzigen Zeitpunkt kein kurz oder mittelfristiges steigen der Preise zu erkennen." erklärt Hendrik Fip, Geschäftsführer der Heinrich Fip GmbH & Co. KG, einer der größten Aral Markenvertriebspartner in Deutschland mit Hauptsitz in Osnabrück. Und weiter: "Allerdings können die Preise zwangsläufig nicht unendlich sinken. Trotzdem ist momentan kein Preistrend nach oben absehbar". Elsässer hat daher zugeschlagen und den Tank randvoll gemacht, wer weiß wann diese Preise wiederkommen. Denn Fakt ist, gebraucht wird es sowieso.

Was hat das nun mit Trapezblech zu tun?

Das mag der ein oder andere neue Leser des Nordbleche Blogs sich nun vielleicht fragen. Ihnen sei zuerst gesagt, daß dieser Blog sich schon Anbeginn an (2010!) niemals als Werbeveranstaltung für Nordbleche verstanden hat, sondern als klar deklarierter Unternehmensblog mit einer breit gefächerten Themenvielfalt die zwar meistens einen erkennbaren Bezug zu Branche, Region oder Unternehmen hat, doch regemäßig auch einfach nur über aktuelle Themen informiert, auch mal mit streitbaren Thesen zum Nachdenken anregen möchte, wie zuletzt zum Beispiel mit dem Blogbeitrag zum Thema Wasser oder die Forsetzungsberichte zur Thematik Service und Unternehmen. Unser erfolgreichster Blogbeitrag war übrigens im April 2011 die Geschichte vom Vogel der das Dachrinnengeschäft zum erliegen brachte.

Zurück zum Ölpreis. Der hat indirekt sehr viel mit Trapezblech zu tun. Die Energiekosten für die Stahlherstellung sinken mit dem Ölpreis ebenfalls drastisch so daß die Kette sich bis zum Endprodukt durchzieht und in letzter Konsequenz die Stahlpreise zur aktuellen Lage stabil hält. Im Winter ist Stahl oftmals, trotz Nebensaison und geringerer Nachfrage, oftmals teurer da neben der Stahlerzeugung auch sonst viel mehr geheizt wird und entsprechend die Energiekosten steigen. Der milde Winter jedoch und der stark gesunkene Preis pro Barrel Öl halten die Preise stabil und dürften bei gleichbleibender Tendenz mittelfristig auch für eine Preissenkung bei Trapezblech sorgen. +Nicolas Bengsch, Vertriebsleiter bei Nordbleche, geht davon aus das die gesunkenen Preise im zweiten Quartal wieder deutlich anziehen werden. Also auch von ihm eine klare Kaufempfehlung.

Derzeit stehen die Zeichen auf Kaufen

Hier scheinen sich alle einig zu sein: Klare Kaufempfehung in vielen Branchen und Bereichen. Auch die FAZ titelte unlängst mit "Gute Zeiten für Heizölkäufer". Somit sollte man nicht nur anhand der günstigen Zinsen, sondern auch wegen der geringen Energiekosten die Baupläne für 2015 durchaus schon jetzt mit Materialbeschaffung überdenken. Niemand weiß wie die Preise sich entwickeln werden, doch wenn man ehrlich ist und auf seine Logik hört, wird man Herrn Fip recht geben: Die Preise werden nicht unendlich sinken. Entscheiden Sie selbst!
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