Freitag, 20. Juni 2014

Atomstrom oder alternativer Ökostrom - Heute kann man sich bewusst entscheiden!

In der Vergangenheit haben wir immer wieder über regenerative Energien berichtet, jedoch hauptsächlich in Bezug auf Photovoltaik und die Solarmodule auf unserem Trapezblech. Der Vollständigkeit halber ist natürlich recht und billig, auch über andere alternative Stromquellen zum herkömmlichen Atomstrom oder Energie aus Kohlekraftwerken.

Strom aus der Steckdose ist Strom, oder?

Das Strom aus der Steckdose kommt, wissen die Menschen in Deutschland. Woher der Strom jedoch kommt, setzt ein –zumindest einmaliges- Auseinandersetzen mit Energieerzeugern und –lieferanten voraus. Die klassischen Stadtwerke und lokalen/regionalen Energieversorger haben zahlreiche Alternativen bekommen, die sich nicht nur im Preis, sondern auch in der Herkunft unterscheiden.
Jeder kann und sollte selbst Entscheiden was ihm wichtig ist, dennoch hat jeder es verdient zumindest im Vergleich betrachtet zu werden.

Klassische Stromerzeugung

Die größten Stromerzeuger dürften nach wie vor die bisher bekannten Quellen wie Atomkraftwerke und Kohlekraftwerke sein. Während im Kernkraftwerk durch kontrollierte atomare Kernspaltung über Wärme elektrischer Strom gewonnen wird, nutzen Kohlekraftwerke fossile Energieträger wie  z.B. Kohle zur Energieerzeugung. Atomenergie wird seit den 1950er Jahren verwendet, also eine vergleichsweise junge Energiequelle, während Heizkraftwerke schon seit über 100 Jahren stetig weiterentwickelt wurde.

Alternative Energie

In den vergangenen Jahren wurden immer neue Alternativen…gefunden? Nein, die Existenz von Solarstrom, Gas, Wind und Wasserkraft gibt es schon lange. Doch einerseits die Massentauglichkeit, Bezahlbarkeit aber auch Notwendigkeit von Alternativen zum langfristigen Schutz von Umwelt und Mensch, haben Möglichkeiten für Verbraucher geschaffen, auf Wunsch auch bei der Energienutzung auf andere Träger zurückzugreifen. Ökostrom ist eben mehr als nur ein Nischenprodukt geworden.
Solar auf Trapezblech bei Nordbleche

Der Solarboom der letzten Jahre, begleitet durch Biogasanlagen oder Pflanzenöl als Treibstoff bis hin zu Wasserkraftanlagen und Windräder, haben ganz neue Architekturen in den Landschaften aufblühen lassen. Immer wiede
r gab es verschiedene Bedenken von Eingriffen in die Natur, Windräder welche Flugbahnen von Vögeln stören können, Wasserkraft welches im Wasser lebende Tiere gefährden könnte bis hin zu Solaranlagen die Feuerwehren in Brandfällen vor neue Herausforderungen stellten oder dem Boden Licht nahmen. Jedes dieser Argumente hat sicherlich seine Berechtigung, genauso jedoch auch das Für und Wider bei Atom- und Kohlestrom. Ist es am Ende nicht ein gesunder Mix der die Vielfalt und damit gesunde Abwechslung schafft?

Entscheiden Sie selbst welche Energie sie nutzen möchten

Wenn Sie sich nun einmal bewusst mit dem Thema „Woher kommt meine Energie“ beschäftigen möchten, recherchieren Sie, vergleichen Sie und geben Sie sich ein Bewusstsein dafür, welchen Strom und zu welchen Preisen Sie ihn nutzen möchten. Zahlreiche Vergleichsportale bieten umfangreiche Informationen zum Thema, wie zum Beispiel auch diese Webseite.
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