Freitag, 12. Januar 2018

St. Knut: Tradition aus dem Heimatland des Nordbleche-Gründers

Ein Spaß für Kinder: Der St. Knut Tag in Skandinavien.
Foto: Fotolia
Wurde bei Ihnen der Weihnachtsbaum bereits entsorgt? In Norddeutschland wird das meist kurz nach Neujahr erledigt, in Bayern zu Heilige Drei Könige. In Schweden, dem Heimatland der von uns produzierten Schwedenbleche und Nordbleche-Gründer Lars Ingvarsson, wird der Weihnachtsbaum traditionell am 13. Januar aus dem Haus gebracht. 

Festliche Plünderung des Weihnachtsbaums

Dieser Tag heißt St. Knut und bezeichnet in Schweden, Norwegen und Finnland den letzten Tag der Weihnachtszeit, genau 20 Tage nach Weihnachten. Vielen ist dieser Tag aus der Ikea-Werbung bereits bekannt – man muss jedoch keine Angst haben, von aus dem Fenster fliegenden Weihnachtsbäumen getroffen zu werden, sollte man am St. Knuts-Tag in Skandinavien unterwegs sein. Im Normalfall wird der Tannenbaum entsorgt, indem er aus der Haustür getragen wird.

Am 13. Januar werden die Weihnachtsbäume abgeschmückt. "Das ist vor allem bei Kindern beliebt, wenn der Baum auch mit Keksen und Süßigkeiten geschmückt war", erinnert sich Lars Ingvarsson. Es gehört zum Brauch, der Plünderung einen feierlichen Rahmen zu geben – das Ganze nennt sich „julgransplundring“. Insbesondere für die Kinder ist das nochmal ein festlicher Höhepunkt zum Ende der Weihnachtszeit. Sollte der Möbelkonzern jedoch wirklich Knut feiern, würden sie wohl eher Süßigkeiten an die Kinder verteilen.

Alte Traditionen und moderne Inszenierung


Benannt ist der Tag nach dem König von Dänemark Knut IV. In einigen Überlieferungen heißt es, dass König Knut die Anordnung gegeben habe, die Weihnachtszeit auf 20 Tage zu verlängern und dass der Tag nach ihm benannt wurde. In anderen Quellen wird behauptet, dass der König an diesem Tag im Jahr 1086 gestorben sei.

Dienstag, 9. Januar 2018

Einzäunung des Grundstücks: Was ist zu beachten?

Was gibt es beim Einzäunen zu beachten? Wir klären auf.
Der Eigentümer eines Grundstücks hat das Recht, dieses einzäunen - oder eben auch nicht. So steht es im § 903 des BGB (Bürgerliches Gesetzbuch). Die meisten Bundesländer haben aber definiertere Angaben, was die Einfriedung eines Grundstücks betrifft, im so genannten Nachbarschaftsrecht verankert. Was generell zu beachten ist, damit es keinen Streit mit dem Nachbarn oder der Baubehörde gibt, haben wir uns mal angeschaut. 
Grundstücksgrenze: Zaun oder Hecke?
Die "Einfriedung" einer Anlage ist der juristische Oberbegriff für Zäune und Mauern, die ein Grundstück vom Nachbaranwesen abgrenzen und vor Beeinträchtigungen zu schützen. Darunter fallen das Betreten das Grundstücks von Menschen und Tieren sowie Witterungseinflüsse, Lärm und Einblicke von außen. Abgrenzende Zäune oder Hecken sollen also den Frieden eines Grundstückes sicherstellen und werden deswegen „Einfriedung“ genannt. Es wird zwischen "toten Einfriedungen" wie Zäunen und "lebenden Einfriedungen" wie Gartenhecken unterschieden.

Konflikte mit den Nachbarn vermeiden
Gartenzäune und -mauern sind bauliche Anlagen, die nur bis zu einer bestimmten Höhe baugenehmigungsfrei sind. Diese Höhe wird nach landesrechtlichen Vorgaben bestimmt. Als ersten Schritt, bevor Sie einen Zaun errichten, empfehlen wir von Nordbleche, sich diese Information bei Ihrer Baubehörde einzuholen. Ist die baurechtliche Seite geklärt, sollten Sie sich auch mit ihren Nachbarn absprechen, um Streitigkeiten zu vermeiden.
Solche Konflikte um die Errichtung eines Zaunes landen nämlich nicht selten vor Gericht. Das ist einerseits mit unnötigen Kosten verbunden, andererseits nimmt der nachbarschaftliche Frieden damit einen großen Schaden. Und wer möchte schon in dauerhaftem Streit leben?

Gerichtliche Urteile im Nachbarschaftsstreit

Wer zum Beispiel eine Hecke als Grundstücksgrenze pflanzt, sollte sich im Klaren darüber sein, dass diese auch gepflegt werden muss. In einem kürzlich gefällten Urteil von Juni 2017 beschloss der höchste Zivil-Gerichtshof, dass der Besitzer der Hecke dazu verpflichtet ist, sie regelmäßig zu schneiden. Der Nachbar hatte geklagt, da ihm die Hecke die Sicht versperrte (V ZR 230/16).
Weniger Aufwand haben Sie bei Zäunen mit Sichtschutz. Diese geben auch Privatssphäre, sollten sich jedoch in das örtliche Landschaftsbild einfügen. In einem Urteil des Verwaltungsgerichts Berlin wurde ein Streit zwischen Nachbarn beigelegt, indem es um einen Sichtschutzzaun ging, der von einer Partei als unästhetisch und störend empfunden wurde. Das Gericht urteilte, dass eine bauliche Anlage nur bei einer den Geschmacksinn verletzende Hässlichkeit als Verunstaltung angesehen werden kann. (VG 13 K 122.16)

Alle Fragen geklärt? Dann steht dem Zaunkauf ja nichts mehr im Wege: www.zaunplatz.de 






Donnerstag, 14. Dezember 2017

Herausforderungen und Chancen beim Recycling von Aluminum

Unsere Trapezbleche gibt es auch aus Aluminium
Aluminium gehört aufgrund seiner vielen nützlichen Eigenschaften zu einem der weltweit am meisten verwendeten Metalle. Bauwesen, Autoindustrie sowie zahlreiche weitere Branchen setzen auf den leichten Rohstoff –  denn Dank der geringen Dichte hat Aluminium große Gewichtsvorteile. Deswegen setzen auch wir von Nordbleche auf das leichte Metall und bieten Trapezbleche aus Aluminium an.

Was viele nicht wissen: Alu lässt sich auch recyclen und leistet damit einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz. Wir erklären, warum es sich lohnt Aluminium zu sammeln.

Recycling ist günstiger als die neue Herstellung

Aluminium kann immer wieder eingeschmolzen und neu eingesetzt werden. Beim Recycling gibt es keine Qualitätsverluste. Zum Beispiel können aus Alu-Getränkedosen wieder neue Dosen  hergestellt werden. Mit der Energiemenge, die für die Produktion für eine neue Getränkedose erforderlich ist, kann man etwa 20 recycelte Dosen herstellen.

Das Recycling von Aluminium ist preislich günstiger als seine Herstellung, auch wenn die Gesamtkosten der Sammelstellen, der Mülltrennung und des Recyclingverfahrens berücksichtigt werden. Dadurch werden Kosten gespart, denn die Aufwendungen für Mülldeponien und internationale Transporte von Rohaluminium entfallen.

Herausforderng für Recyclingunternehmen

Man muss jedoch beachten, dass der größte Teil des Aluminiums, was im Umlauf ist, gar kein reines Aluminium ist. Überwiegend finden sich Aluminiumlegierungen, welche Beimischungen anderer Metalle enthalten. Der Grund dafür ist, dass die Materialeigenschaften von Aluminium sehr variieren. Reines Aluminium ist beispielsweise sehr weich. Doch bereits kleine Zugaben von anderen Metallen wie zum Beispiel Kupfer erhöhen die Festigkeit des Metalls. Das ist natürlich praktisch, aber auch eine Herausforderung für  Recyclingunternehmen. Denn einmal verschmolzen lassen sich die Legierungen nicht wieder trennen.

Nur wenn diese Aluminiumlegierungen sortenrein gesammelt und analysiert werden, können auch die verschiedenen Legierungen ohne Qualitätsverlust recycelt werden. Mit Hilfe von reinem Aluminium oder anderen Legierungsbestandteilen wird das Altaluminium so verdünnt, dass wieder eine typische Standardlegierung entsteht.