Montag, 29. Mai 2017

Bundestag beschließt Hochwasserschutzgesetz II: Was ist neu?

Beim Hochwasserschutz setzen wir auf WP Wasto.
Der Deutsche Bundestag hat vor wenigen Tagen den vorgelegten Entwurf eines zweiten Hochwasserschutzgesetzes (HWG II) beschlossen. Doch was steht drin in dem Papier von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks? 

Zum einen geht es um die Planung und Baugenehmigungen von Hochwasserschutzanlagen, die vereinfacht werden sollen. Falls es zu Klagen gegen solche Anlagen kommt, sollen diese Verfahren beschleunigt werden. So herrscht für den Bauherren möglichst schnell Sicherheit.

Das Gesetz schreibt außerdem vor, die Hochwasservorsorge in sogenannten Hochwasser-Risikogebieten zu verstärken, heißt es in der Mitteilung des Umweltministeriums. Schutzbauten seien nämlich keine absolute Sicherheit vor Hochwasser, wie die vergangenen extremen Hochwässer gezeigt hätten. Aus diesem Grund können Kommunen nun im Bebauungsplan Anforderungen zum hochwasserangepassten Bauen festlegen. Dafür schafft das HWG II den rechtlichen Rahmen. 

Doch nicht nur die Kommune, auch jeder selbst kann etwas tun. Deshalb soll der Bauherr die "allgemein anerkannten Regeln der Technik unter Beachtung des Hochwasserrisikos und der Lage seines Grundstücks beim hochwasserangepassten Bauen" beachten. Diese baulichen Maßnahmen umfassen beispielsweise höhere Türschwellen und Sicherung von technischen Einrichtungen. Doch bei den Wasserständen, kann auch das manchmal nicht reichen. Wir von Nordbleche setzen bei der Hochwasserbekämpfung auf WP Wasto Hochwasserschutz. Bei diesem System aus Stahl, bedarf nur die Montage der sogenannten Zahnschienen etwas Erfahrung. Das Einsetzten der Lamellen für den Schutz ist einfach und schnell erledigt - auch ohne gänzliche Handwerkserfahrung.

Ein weiterer Punkt sind Heizölanlagen. Diese sind in Hochwasser-Risikogebieten künftig verboten. Grund: Fast drei Viertel der Sachschäden an Gebäuden sind auf ausgetretenes Heizöl zurückführen. Neue und die Nachrüstung bestehender Anlagen innerhalb angemessener Fristen werden deshalb untersagt. Sollte ein Ersatz nicht möglich sein, müssen die Öltanks hochwasserfest gemacht werden.

Hendricks: "Das zweite Hochwasserschutzgesetz ist ein guter Kompromiss. Wir fördern damit hochwasserangepasstes Bauen und private Vorsorge, um Schäden durch künftige Hochwässer vorzubeugen." Das Gesetz muss noch den Bundesrat passieren, bedarf aber nicht der Zustimmung durch die Länderkammer.

Mittwoch, 17. Mai 2017

Stahl – ein wahrer Recycling-Experte

Ein Blick in unseren Container: Unsere Stahlreste werden 
recycelt.
Einmal benutzen und dann wegwerfen? Das ist bei Stahl garantiert nicht der Fall. Denn dieser kann beliebig oft wiederverwertet werden – und das sogar ohne Qualitätsverlust. Darum wird das Metall auch als „Permanent Material“ bezeichnet. Laut stahl-blog.de werden allein in Deutschland pro Jahr rund 22 Millionen Tonnen Stahl recycelt. Mit dieser Menge ließen sich rund 3.000 Eiffeltürme bauen, wie der Blog mitteilt.

Auch bei Nordbleche ist Recyceln ein wichtiges Thema. Unsere Stahlabfälle bei der Produktion von Trapezblechen oder Kantteilen werden gesammelt und dann zu Kohl Recycling gebracht. Auch wenn wir natürlich den wirtschaftlichen Aspekt stets im Auge haben, ist der Preis bei der Entsorgung nicht das einzige Argument. Auch die fachgerechte Aufbereitung und wiederzufuhr zur Kreislaufwirtschaft des Materials, sind für uns wichtig. Denn die Ressourcen auf dieser Welt sind begrenzt. 

Weniger als 1.000 Kilo CO2 für eine Tonne Stahl

Zudem gilt es den ökologischen Fußabdruck klein zu halten. Denn beim fachgerechten Recyceln werden deutlich weniger  CO2-Emissionen freigesetzt, als bei der Primärproduktion. Wenn man dies auf die Lebenszeit einer Tonne Stahl hochrechnet, beträgt der CO2-Austoß unter 1.000 Kilogramm. Ein weiteres Plus sind hochwertige Nebenprodukte, wie Hochofenschlacke, die beim Straßenbau eingesetzt wird.


Wer also Wert auf Nachhaltigkeit legt, ist beim Material Stahl, ganz weit vorne mit dabei. Und wer weiß: Vielleicht wird aus Ihrem alten Fahrrad mal ein Carportdach. 

Dienstag, 25. April 2017

Häufige Fehler: Experte erklärt worauf Sie beim Carport-Bau achten müssen


Viele versuchen sich selbst beim Carport aufbauen.
Günstiger und meist auch individueller als eine Garage: Ein Carport kann schon einiges hermachen. Der Aufbau der Konstruktion sieht auf den ersten Blick meist ziemlich einfach aus, aber es warten einige Stolperfallen.

Michael Schünemann von Carportking entwirft jedes Jahr über 50 Carports nach den Wünschen seiner Kunden. Wenn dabei Trapezblech oder Wellbleche zum Einsatz kommen, setzt er auf Produkte aus dem Hause Nordbleche. Wie diese und die weiteren Teile zu montieren sind, erklärt er in einer Anleitung ganz genau. Trotzdem: "Viele Kunden, die versuchen ihr Carport selbst aufzubauen scheitern, weil sie die Anleitung nicht richtig lesen können", so der Profi. Ein Phänomen, dass sicher jeder kennt, der schon mal Ikea-Möbel gekauft hat.

Dabei machen vor allem die Stützen immer wieder Probleme. Schünemann: "Häufig werden diese falsch aufgebaut, da das Dachgefälle nicht beachtet wird. Entweder fließt das Wasser dann zu falschen Seite oder auch gar nicht ab, da es sich in der Mitte sammelt." Ein weiteres Problem ist die Statik. Wer sein Carport selbst aufbaut, ist auch in der Verantwortung, wenn etwas passiert. Deshalb ist es wichtig, dass die Stützen nicht nur korrekt aufgestellt, sondern auch montiert werden. Häufig kommen sogenannte H-Anker zum Einsatz, in denen man die Stützen verschraubt. "Dafür müssen die H-Anker zuvor korrekt einbetoniert werden, damit sie der Tragkraft und den Wettereinflüssen standhalten", sagt Schünemann.

Immer wieder muss er mit seinem Team überforderten Hobby-Handwerkern helfen. Schünemann: "Ich mache da niemanden einen Vorwurf, denn der Aufbau ist teilweise echt nicht einfach. Da wir aber unsere Carports selbst entwerfen, wissen wir auch immer genau, was wo hinkommt. Mittlerweile montieren wir deshalb auch 95 Prozent unserer Produkte." Das kostet zwar ein wenig mehr, aber als Kunde ist man dann auf der sicheren Seite. Denn wer selbst aufbaut muss sich im klaren sein: Mit Ablieferung enden auch die Ansprüche. Wer dann Material beschädigt oder Fehler beim Aufbau macht, trägt selbst die Verantwortung.

Dienstag, 28. März 2017

Darum sollten Sie besser zeitnah Trapezbleche kaufen

In jedem Gewerbe, dass mit Rohstoffen arbeitet, sind gewisse Preisschwankungen normal. Wer regelmäßig auf Produkte aus dem Hause Nordbleche setzt, den dürfte aufgefallen sein, dass sich zum Jahresanfang unsere Bleche leicht verteuert haben. "Aktuell kaufen wir das Rohmaterial Stahl zu deutlich höheren Preisen ein als noch 2016. Natürlich versuchen wir die Preissteigerung moderat zu halten, um weiter hohe Qualität zu fairen Preisen zu gewährleisten", erklärt Nordbleche-Geschäftsführer Lars Ingvarsson. 

Da wir als Experten die Preisentwicklung stets im Blick haben, lässt die momentane Entwicklung darauf schließen, dass zu Mitte des Jahres die Preisliste erneut angepasst werden muss. Somit könnten die Preise weiter steigen. Wer jetzt also schon weiß, dass er zeitnah Trapezbleche, Wellbleche oder anderes aus unserem Sortiment benötigt, sollte mit dem Kauf nicht zu lange warten.

Gleiches gilt für Stabmattenzäune und andere Zaunelemente unserer Produktpalette. "Im Vergleich zum Dezember sind die Preise um 15 Prozent gestiegen. Wir gehen auch von weiteren Preissteigerungen im Laufe des Jahres aus", erklärt Christian Bokern, Verantwortlicher für den Zaun-Vertrieb. 

Noch weniger vorhersehbar sind derzeit die Preise bei den Sandwichplatten. "Der Preis ändert sich so schnell, das wir fast schon mit Tagespreisen arbeiten müssen", so Jens Willemsen aus dem Vertrieb. Grund ist eine dramatische Verknappung bei Vormaterialien für PUR/PIR Schaumsysteme, also die Dämmstoffe der Iso-Paneele, wie unser Zulieferer uns jüngst mitteilte. "Produktionsausfälle in Asien haben die Preise dort auf Rekordniveau gehoben und bewirken den Abfluss von Mengen aus Europa. Die daraus resultierenden Preiserhöhungen sind somit deutlich stärker ausgefallen als allgemein erwartet", heißt es weiter. 

Diese Entwicklung trifft nicht nur Nordbleche, sondern alle Händler. Erwartet wird, dass sich der Preis wieder dem vor fünf Jahren anpasst - allerdings in einem sehr schnellen Tempo. 

Dienstag, 7. März 2017

Blech ist nicht gleich Blech: Ein Blick in unsere Produktpalette

Trapezbleche, Bogenbleche, Wellbleche, Profilbleche - welche Vorteile haben die Bleche und wo genau liegen die Unterschiede? Hier kommt eine kurze Übersicht, damit Sie sich in unserem Sortiment besser zurechtfinden.

Gemeinsamkeiten:

Leicht, schnell und günstig - das sind zusammengefasst die Vorteile, wenn man mit unseren Blechen arbeitet. Das leichte Gewicht bedeutet eine einfache Handhabung, die eine schnelle und einfache Montage ermöglicht. So sieht man am Abend deutlich, was man Tag geschafft hat, denn der Baufortschritt ist entsprechend fix.

Trapezbleche in der Nordbleche-Produktionshalle
Ein gutes Gefühl ist auch der Blick ins Portemonee, denn die Unterkonstruktion und auch die Nordbleche-Produkte sind preiswert - vor allem wenn man sie mit anderen Baumaterialien vergleicht. Und die schnellere Verarbeitung im Vergleich zu Holzplatten oder anderen Baustoffen spart nicht nur Zeit, sondern auch Handwerkerkosten. Auch bei der Wahl der Farbe sind Ihnen kaum Grenzen gesetzt. Von sandbeige über enzianblau bis feuerrot - wir bieten nicht nur zahlreiche Farben, sondern auch unterschiedliche Profile für jeden Geschmack.

Unterschiede:

Das Grundmaterial ist bei unseren Blechen sehr ähnlich. Trotzdem ergeben sich Unterschiede. Eine entscheidende Frage ist beispielsweise die Stützweite. Die ist bei Wellblechen natürlich deutlich geringer als bei Trapezblechen mit Hochprofil. Letztgenannte kommen deswegen auch am ehesten zum Einsatz, wenn es um Industriebauten mit hoher Traglast geht. Für ein Carport hingegen sind auch feinere Profile ausreichend. Während Sie in Norddeutschland fast alle Bleche nehmen können, sollten Sie in Regionen mit starkem Schneefall schon ein etwas höheres Profil auswählen.

Der offensichtlichste Unterschied ist aber natürlich die Optik. Da Wellbleche für die meisten harmonischer wirken, werden diese eher als Fassade oder Wände eingesetzt, als das kantige Trapezblech, was sich aufgrund seiner Tragfähigkeit bestens als Dach nutzen lässt. Dach und Wand zugleich sind hingegen unsere Bogenbleche, die für Bogenblechhallen genutzt werden.

Aber ganz gleich, was Sie wie verbauen: Durch unsere unempfindliche Beschichtung und hohe Qualität, haben Sie lange Freude an unseren Produkten.